Engelbrecht Krawiec
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Der tatsächliche oder drohende Verlust der Fahrerlaubnis stellt für Betroffene einen tiefgreifenden Einschnitt dar – insbesondere, wenn sie beruflich auf das Fahrzeug angewiesen sind. Deshalb ist schnelles und gezieltes Handeln unerlässlich.
Im rechtlichen Sinne bedeutet der Verlust der Fahrerlaubnis deren Entziehung, verbunden mit der Notwendigkeit einer späteren Neuerteilung durch die Fahrerlaubnisbehörde. Häufig wird dies mit einem Fahrverbot verwechselt – dabei handelt es sich um unterschiedliche Maßnahmen mit sehr unterschiedlichen Konsequenzen.
Ein Fahrverbot untersagt lediglich die Nutzung der Fahrerlaubnis für einen Zeitraum von 1 bis 3 Monaten. Die Fahrerlaubnis selbst bleibt bestehen. Der Führerschein muss in amtliche Verwahrung gegeben werden, wird aber nach Ablauf automatisch zurückgegeben.
Wichtig: Auch ein Fahrverbot kann erhebliche Auswirkungen haben – etwa durch drohenden Arbeitsplatzverlust bei Berufskraftfahrern. In solchen Fällen kann auf Antrag im Bußgeldverfahren das Fahrverbot unter Erhöhung der Geldbuße entfallen. Das gleiche gilt unter Umständen im Strafverfahren.
Eine sorgfältige Prüfung der Umstände durch einen Anwalt ist entscheidend – insbesondere in Hinblick auf:
Die Entziehung der Fahrerlaubnis hat deutlich schwerwiegendere Folgen. Sie kann erfolgen:
Im Strafverfahren kann bereits vor einer Verurteilung eine vorläufige Entziehung erfolgen. Hier gilt: Frühzeitige anwaltliche Beratung ist unerlässlich, um die Sperrfrist zu verkürzen oder eine möglichst schnelle Neuerteilung vorzubereiten.
Eine MPU kann sowohl im Straf- als auch im Verwaltungsverfahren angeordnet werden – etwa bei:
Wichtig zu wissen:
Ob Fahrverbot, Entziehung der Fahrerlaubnis oder Vorbereitung auf eine MPU – verkehrsrechtliche Sanktionen greifen tief in die persönliche und berufliche Freiheit ein. Eine fundierte anwaltliche Beratung hilft nicht nur, Fehler zu vermeiden, sondern kann entscheidend dazu beitragen, den Zeitraum ohne Fahrerlaubnis zu verkürzen oder den Entzug ganz zu verhindern.
Unsere Empfehlung: Reagieren Sie frühzeitig – wir prüfen Ihren Fall individuell und begleiten Sie durch das gesamte Verfahren.